Kindertagesstätte und Tagesschule Schwyz

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tags - Bildung Betreuung - Beziehung

Die tags ist eine erfolgreiche und öffentlich anerkannte Kindertagesstätte und Tagesschule für Kinder im Kleinkindalter bis zum Berufseinstieg.
Die tags bietet eine für alle zugängliche ganzheitliche und individuelle Förderung des Potentials.
Die Betreuung und die Bildung in der tags sind von hoher professioneller Qualität und Wertschöpfung für die Kinder, die SchülerInnen, und die Eltern, sowie für die MitarbeiterInnen und die Öffentlichkeit.


Die wichtigsten pädagogischen Grundsätze der tags

Bildung
  • Wir begleiten und fördern die Kinder während der vorgegebenen Lernzeiten sowie Freiarbeitszeiten individuell beim Erreichen der Bildungsziele gemäss Lehrplan auf allen Stufen. Wir berücksichtigen und unterstützen dabei ihre persönlichen Stärken, ihr Lerntempo und ihre Art, Wissen aufzunehmen.
  • Wir bieten ihnen diverse Hilfsmittel (didaktisches Material, Computer, verschiedene Methoden, Gruppen- und Einzelarbeit) an, um das Gelernte zu begreifen, zu vertiefen und ihr Potential voll auszuschöpfen.
  • Wir regen die Kinder dazu an, selber Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Dazu gehört auch das Erforschen der Wirklichkeit ausserhalb der Schule, das Experimentieren im naturwissenschaftlichen Bereich, das Herstellen von Gegenständen und Modellen, die Organisation von Anlässen, sich ausdrücken im Theaterspiel oder im kreativen Bereich, sich auseinandersetzen mit Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.
  • Wir legen besonders Wert auf die Bildung der Persönlichkeit der Kinder. Während der Jahre, die sie in der tags leben und lernen, geben wir ihnen Instrumente mit, damit sie als Erwachsene selbständig, verantwortungsbewusst, selbst- und sozialkompetent handeln.
  • In diesem entspannten Lernumfeld ist die Motivation zum selber tätig sein und die Bereitschaft neues zu lernen sehr hoch. Die Kinder fühlen sich respektiert, sie sind neugierig und ihre Leistungsbereitschaft ist enorm.


Betreuung
  • Wir nehmen die Kinder in ihrer Persönlichkeit an und begleiten sie beim Meistern des Alltags.
  • Wir unterstützen die Kinder darin, täglich selbständiger zu werden und Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.
  • Wir sorgen für das leibliche Wohl der Kinder und stellen ihnen eine Betreuung von Montag bis Freitag, 07.00 – 18.00 Uhr, während 44 Wochen pro Jahr zur Verfügung.
  • Wir geniessen das Zusammensein mit den Kindern, nehmen Anteil an ihrem Leben und freuen uns an ihrer Entwicklung. Es herrscht eine liebevolle und familiäre Atmosphäre, in der offen, ehrlich und herzlich miteinander umgegangen wird.


Beziehung
  • Wir pflegen intensive Beziehungen zu den Kindern und zeigen Interesse an ihrer Persönlichkeit, ihren Fähigkeiten und ihrer Entwicklung.
  • Wir legen besonderen Wert auf die Entfaltung von sozialen und emotionalen Fähigkeiten in der Gruppe.
  • Wir stehen in engem Kontakt mit den Eltern, haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen und tauschen unsere Beobachtungen über die Kinder regelmässig aus.
  • Wir organisieren jährliche mehrere gemeinsame Anlässe, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und unsere Beziehungen zu vertiefen.

tags - Pädagogischer Hintergrund

Die tags stützt sich in ihrer Arbeit auf die Erfahrungen und Erkenntnisse von bekannten PädagogInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen:

Maria Montessori (1870-1952)

Die italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin entwickelte die Montessori-Pädagogik. „Hilf mir, es selbst zu tun“ war ihr Leitsatz und zeigt ihr Bestreben, die Kinder möglichst selbständig agieren zu lassen.

Ihr Verständnis des Kindes stellt die Selbsttätigkeit in einer vorbereiteten Umgebung und das Lernen aus eigenem Antrieb in den Vordergrund. Die schöpferischen Kräfte des einzelnen Kindes sollen aktiviert werden, und das eigens hierfür konstruierte didaktische Arbeitsmaterial soll die Kinder dazu anregen, die Welt eigenständig zu erforschen und zu begreifen.


Remo H. Largo (geb. 1943)

Der bekannte Zürcher Kinderarzt war von 1976 bis 2006 Leiter der Abteilung Entwicklung und Wachstum des Kinderspitals der Universität Zürich. Er ist Autor diverser Bücher.

Aus seinen langjährigen Studien kennt Remo Largo die ganze Bandbreite kindlicher Entwicklung und ist daher der Überzeugung, dass Vergleiche sinnlos sind. Er plädiert dafür, die unterschiedlichen Entwicklungen zu respektieren und ihnen durch individuelle Förderung und Begleitung auch im Schulalltag Rechnung zu tragen.


Jesper Juul (geb. 1948)

Der dänische Psychologe und Therapeut ist Herausgeber der Zeitschrift „Familien“, Autor diverser Bücher und arbeitet als Familientherapeut, unter anderem in Flüchtlingslagern in Bosnien und Kroatien.

Jesper Juul hat sich in seiner Arbeit stark der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern gewidmet. Er ist der Überzeugung, dass Kinder in jedem Fall lernen und kooperieren wollen. Die besten Voraussetzungen sind gegeben, wenn der Umgang respektvoll und in wirklich gleich berechtigtem Dialog stattfindet. Dazu muss die persönliche Integrität und Individualität der Kinder anerkannt und gewahrt werden. Die Qualität der Beziehung zwischen Lehrern, Eltern und Kindern entscheidet massgeblich darüber, ob Erziehung und Schule gelingen.


Rebeca und Mauricio Wild (geb. 1939/1937)

Die deutsche Pädagogin Rebeca Wild und ihr schweizer Mann Mauricio gründeten 1977 die Pesta-Schule in Ecuador (wo Mauricio aufgewachsen ist), die sie zusammen bis 2005 führten. Gemeinsam unternehmen sie Vortragsreisen in ganz Europa und organisieren Kurse, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Rebeca Wild ist Autorin diverser Bücher über nicht-direktive Erziehung.

In einer vorbereiteten Umgebung sollen die Kinder ihren authentischen Bedürfnissen gemäss aufwachsen. Inmitten einer Fülle von Wahlmöglichkeiten entfalten sie aus eigenem Antrieb ihre Aktivitäten. Der Pädagogik von R. und M. Wild liegt der Respekt vor der Individualität eines jeden Kindes und seinem inneren Entwicklungsplan zugrunde. Sie betonen, wie wichtig es ist, dass ein Kind sich angenommen und geliebt fühlt, denn nur so ist Lernen möglich.


Enja Riegel (geb. 1940)

Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden D (1986-2003), Autorin diverser Bücher

Aus einem 150-jährigen Mädchen-Gymnasium machte Enja Riegel eine Modellschule, die sich mit Reformpädagogik auseinander setzte und ins Zentrum des Schulkonzepts das „praktische Lernen“ stellte. Das Lernen verbindet sich hier mit dem Leben, zu dem Musik, Kunst und Theater ebenso gehören, wie handwerkliches Tun, soziale Einsätze, Feste und Rituale.


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